„Die Liebe höret nimmer auf“

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    Foto: kornhalde vierzehn
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    Foto: kornhalde vierzehn
  • Grabkapelle (Foto: Julian Herzog)
    Foto: Julian Herzog, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43006234
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    Foto: kornhalde vierzehn

Auf eine ganz besondere Wanderung begaben sich am 10. August zwölf Syrer und Deutsche nebst Begleithund. Ihr Ziel: die Grabkapelle auf dem Württemberg im Stuttgarter Stadtteil Rotenberg. Am späten Morgen ging es mit Rucksack und Vesper von der Kornhalde über Rüdern und Uhlbach hinauf zu dem weithin sichtbaren Mausoleum. Dort hörten die Teilnehmer in Deutsch und Arabisch Wissenswertes über das zwischen 1820 und 1824 errichtete Bauwerk, das zu den bedeutenden Zeugnissen des Klassizismus in Württemberg zählt.

Die Liebe höret nimmer auf.Besonders fasziniert waren die Zuhörer davon, dass König Wilhelm der I. die Kapelle für seine geliebte Frau Katharina Pawlowna erbauen ließ, nachdem diese 1819 nach einem winterlichen Ausritt mit gerade einmal 30 Jahren gestorben war. So ziert das Portal denn auch der Spruch: „Die Liebe höret nimmer auf.“ Ein romantisch gestimmter junger Syrer bekundete sogleich, hier einmal heiraten zu wollen.

Bei einer anschließenden Besichtigung konnten die kunstinteressierten Wanderer auch den imposanten Innenraum und die darunterliegende Gruft in Augenschein nehmen – und entdeckten ganz nebenbei, wie schon im 19. Jahrhundert die Baukosten gedrückt wurden.

Foto: Dr. Bernd Gross (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons
Foto: Dr. Bernd Gross (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Der Rückweg führte bei sonnigem, aber kühlem Wetter durch Rotenberg zu einer Mittagsrast auf die Egliseer Heide und von dort über die Sieben Linden zurück in die Kornhalde.

Fotos:
Inschrift: MarkGGN (eigenes Werk), CC BY-SA 3.0
Innenaufnahmen: Dr. Bernd Gross (eigenes Werk), CC BY-SA 3.0 de

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